Der Übergang in die Grundschule

Zu der Grundschule besteht auf verschiedenen Ebenen ein sehr intensiver Kontakt. Seit 2007 wird unser Kindergarten vom Kultusministerium für das „Brückenjahr“ (Brücke vom Kindergarten zur Schule) gefördert.

Arbeitskreistreffen mit Kindertagesstätten und Grundschule

Zwei bis vier mal jährlich finden Arbeitskreistreffen mit Vertretern und Vertreterinnen der Schule und der Kindergärten des Einzugsbereiches statt. In diesem Rahmen werden pädagogische Inhalte diskutiert und organisatorische Dinge abgestimmt.  

Hexe Mirola – Überprüfung der Lernausgangslage

Ein Jahr bevor die Kinder in die Schule wechseln, findet im Kindergarten eine Überprüfung der Lernausgangslage statt. Als Methode wird die "Hexe Mirola" angewendet. Dafür wird in einem Raum ein "Hexenwald" aufgebaut, durch den bis zu sechs Kinder gehen und Aufgaben zur Wahrnehmung, Merk- und Sprachfähigkeit sowie zur körperlichen Entwicklung bewältigen müssen. Eine Erzieherin führt die Kinder an Hand einer Geschichte durch den "Wald". Eine weitere Erzieherin und eine Lehrerin der Grundschule beobachten und dokumentieren den Ablauf, um diesen im Anschluss für jedes Kind auszuwerten.
Die Eltern werden darüber informiert.

Austausch der Fachkräfte

Um die Vorschulkinder kennen zu lernen und einen ersten Kontakt zu ihnen herzustellen, hospitieren Lehrerinnen in den letzten Wochen eines KiTa-Jahres regelmäßig in der KiTa. Sie sind entweder in Projekte eingebunden oder bieten den Kindern in kleinen Gruppen z.B. Tischspiele an.

Wenn die Kinder eingeschult sind, hospitieren pädagogische Fachkräfte aus der KiTa in der Schule. Für beide Fachkräfte ermöglicht dieser Austausch neben dem Kontakt zu den Kindern einen Einblick in die jeweils andere Institution und gewährleistet einen regen, intensiven Kontakt.

"Riesenzeit"

Die Kinder, die im nachfolgenden Jahr in die Schule wechseln, werden in unserer Kita die "Riesen" genannt. Sie sollen über lange Zeit die Möglichkeit haben, sich mit der Rolle des Vorschulkindes bzw. des Schulkindes auseinander setzen. Dafür werden unterschiedliche Hilfen angeboten. Die Kinder nehmen zunächst an einem für sie konzipierten Gewaltpräventionsprojekt teil und besuchen einen "Erste Hilfe Kurs".

Nach der Überprüfung nach "Mirola" treffen sich alle Vorschulkinder zudem 4-mal in der Woche morgens zur "Riesenzeit". In kleinen Gruppen werden auf die Gruppe abgestimmte Vorschulprogramme angeboten.

Verabschiedung

Die Vorschulkinder werden kurz vor den Sommerferien in einem feierlichen Rahmen vom Kindergarten verabschiedet. Hierzu werden die Eltern und eine Vertreterin der Schule eingeladen. Am Ende werden die Kinder mit Segenswünschen in einen Raum zu der Lehrerin und somit symbolisch zur Schule geführt.